Hauptbrunnhaus „Alte Saline“
Erbaut 1837-1855 eines der bedeutendsten Industriedenkmäler im salinarischen Bauwesen.
Wasserräder im Hauptbrunnhaus
Mit einem Durchmesser von 13 m und einem Gewicht von 15 t pro Rad betätigen sie zehn Saug- und Druckpumpen.
Wasserräder
Angetrieben von einem Bach, der im Lattengebirge entspringt, fördert diese Anlage täglich heute noch ca. 800.000 Liter Sole aus der Tiefe des Quellenbaus.
Hauptbrunnschacht
Blick in die Tiefe des Schachtes – Geschaffen wurde dieses imposante Bauwerk von Erasmus Grasser schon im Jahr 1507.
Unterirdisches Netzwerk
Ein weitverzweigtes Netz mit aus Marmor, Nagelfluh und Ziegel ausgelegten Stollen führt zu den hier entspringenden Solequellen.
Karl-Theodor-Rad
Vom Grabenbach angetrieben, überträgt es seit 1796 die Kraft über ein 103,8 m langes Gestänge auf die Karl-Theodor-Pumpe.
Stollen im Quellenbau
Handgeschmiedete Winkelführungen ermöglichen die Kraftübertragung in den Stollen um Kurven und Ecken vom Karl-Theodor-Rad zur Karl-Theodor-Pumpe.
Quellengrotte
Die einmalige schöne Grotte im Quellenbau wurde im Jahre 1793 im Zuge des Ausbaus eines Versuchsstollens entdeckt. Hier entspringen mehrere Solequellen.
Karl-Theodor-Pumpe
Bei ihrer Entdeckung 1794 betrug der Solegehalt 24 %. Heute ist die Sole mindergrädig und wird ausschließlich für Kurzwecke verwendet.
Relief des Churfürsten Karl Theodor (1724 – 1799) aus Cararamarmor
Dieser hat sich um den Ausbau und die Reformierung der Saline große Verdienste erworben.
Hauptschacht
Am Fuß dieses Schachtes fließen alle Solequellen zusammen und werden durch die sechs Saugpumpen an die Oberfläche gehoben.
Hauptschacht mit Verbindungsgestänge
Zwischen Wasserrad und Saugpumpen in dem mit Marmor ausgekleideten Hauptschacht aus dem Jahr 1507.
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Fotograf: J. Waffenschmidt; www.klickphoto.de





